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Jahmaik Nyawade






Der Schulbau in Kajulu am Victoria-See

Die Bausteinaktion des African-Center

Bildung und Ausbildung sind Grundnahrungsmittel für uns Menschen. In Afrika herrschen in weiten Regionen Hunger und Durst, es mangelt an Lebensmitteln ebenso wie an Bildung. Das African-Center und der Verein Utamaduni fördern deshalb die Errichtung einer Grundschule in Kajulu am Victoria-See. Es geht um die Ausstattung einer Vorschulklasse in einem bereits vorhandenen Gebäude und die Errichtung einer Volksschule für ca. 100 Kinder, darunter auch Behinderte.

Dieses Projekt hilft mehrfach, denn dadurch finden Handwerker und vor allem auch die ausgebildeten aber derzeit arbeitslosen LehrerInnen der Region Arbeitsplätze.

Das gesamte Projekt wird von Michael .Jahmaik" Nywade geleitet. .Jahmaik ist Garant dafür, dass die gesammelten Gelder ausschließlich und direkt für dieses Projekt verwendet werden! Über den Fortschritt wird regelmäßig berichtet. Jeder, der einen "Baustein für Kajulu" um EUR 10.- erwirbt, unterstützt damit das Schulprojekt am Victoria-See.

Hoffnung für Kinder ohne Zukunft:

Schulstart in Kajulu

Nahezu 400 Kinder stürmten Anfang Jänner 2011 die Primary School der Utamaduni-Selbsthilfegruppe in Kenia

Für die Utamaduni-Selbsthilfegruppe in Kajulu/Kenia begann das Neue Jahr mit einem Freudenfest: die Primary-School für 200 Kinder konnte eröffnet werden, obwohl die Arbeiten am Schulgebäude noch im Gange sind. Der Ansturm der Kinder samt ihrer Eltern übertraf alle Erwartungen: statt 200 wollen nahezu 400 Kinder die Schule besuchen!!

Unermüdlich und unentwegt wird von Lehrern und Eltern der Selbsthilfegruppe an der Schule gebaut. Beim Totalumbau des Elternhauses des Projekt-Initiators Michael Jahmaik Nyawade konnte unmittelbar vor dem Ansturm der Kinder die Dachgleiche gefeiert werden.. Auch die Schulbänke wurden rechtzeitig fertig.

Dass es noch an vielen Details wie z.B. Schultafeln mangelt, mindert weder die Begeisterung noch den Eifer, mit dem alle am Werk sind. An allen Ecken und Enden wird gebaut, verputzt,

gesägt und genagelt. Neben dem Schulgebäude wurden z.B. Toiletten errichtet, die es bis dahin noch nicht gab. Eine Trinkwasseranlage konnte bisher mangels finanzieller Mittel noch nicht angeschafft werden.

Die von der Salzburger Kultur-und Integrationsplattform "Utamaduni" ins Leben gerufene Selbsthilfegruppe verfolgt mit Genehmigung der Behörden Kenias ein ganzheitliches Schulsystem: neben dem normalen Schulunterricht werden die Kinder in handwerklichen und landwirtschaftlichen Fertigkeiten ausgebildet. Hilfe zur Selbsthilfe ist das Leitmotiv, die Schule wird deshalb mit eigenen Händen errichte, für die Verpflegung der Lehrer und der Schüler wird im Rahmen des Unterrichts gesorgt.

Ein besonderes Augenmerk wird den zahlreichen behinderten Kindern gewidmet. Sie werden von eigenen Lehrerinnen betreut. Mit gespendeten alten Rollstühlen aus Österreich konnte schon einigen Kindern und deren Eltern in bitterster Not geholfen werden. Auch für diese Kinder gibt es eigenen Unterricht an der Schule.

Das einzige was die Region um Kajulu in der Nähe des Victoriasees zu bieten hat, sind menschliche Ressourcen. So gibt es z.B. zahlreiche gut ausgebildete Lehrer und Lehrerinnen, die bisher arbeitslos waren. Für 20 von ihnen ist das Schulprojekt gleichermaßen Lebensinhalt wie Berufsziel. Das Schulzentrum umfasst 3 Kindergartengruppen und 5 Klassen der Primary-School.

Initiator und Leiter des Projektes ist Michael "Jahmaik" Nyawade, der im African Center in Salzburg Trommelkurse für Kinder und Erwachsene leitet. Sein Lebensziel ist die Errichtung und der Betrieb einer Schule in seiner Heimatgemeinde, um die vielen Kinder vor dem Weg in Arbeitslosigkeit, Kriminalität und Drogen zu bewahren. Sie sollen ihre Zukunft in ihrer Heimat meistern und nicht in ferne Länder emigrieren. Im Kajulu-Center wird auch eine Selbsthilfe-Frauengruppe unterrichtet: auf dem Lehrplan stehen der Umgang mit Computern ebenso wie Schneiderei und Kochen.

Michael Nyawade ist regelmäßig in Kajulu und sorgt persönlich für die Umsetzung des Konzeptes und damit den Einsatz der Spenden- und Förderungsgelder aus Österreich. In Kajulu leitet der Direktor der Schule, William Atieli, das Projekt. Nun geht es vordringlich darum, den Schulbau fertig zu stellen, die offiziellen Lehrbücher Kenias anzuschaffen, die ohnehin geringen Gehälter der Lehrer/innen zu finanzieren und einen Brunnen zu bauen, um Kinder und Betreuer mit sauberem Trinkwasser zu versorgen. Es gibt auch Eigenleistungen der Selbsthilfegruppe: Einige Eltern zahlen für ihre Kinder sogar Schulgeld, obwohl sie selbst als Taglöhner kaum etwas verdienen.


Spendenkonto:

Verein Utamaduni

BLZ: 35024,

Kto.Nr.: 91124,

BIC: RVFAAT2S024,

IBAN: ATO033502400000091124